Die Lust in der Rache 2.

In diesem Moment öffnete sich die Türe zu seinem Büro.

Mist, fluchte er. Es konnte nur die blöde Sekretärin sein, die etwas vergessen hatte.

„Was ist los, Sandra?», fragte er, ohne den Kopf vom Bildschirm abzuwenden.

„Sandra ist schon zuhause und lässt sich von ihrem Freund ficken», antwortete eine dunkle, unbekannte Männerstimme.

Doblinger hob den Kopf und erstarrte. Vor ihm standen zwei Männer, wahre Hünen! Sein Herz machte einen Sprung.

„Wer sind Sie?», stammelte Doblinger nervös.

Er betrachtete den Mann an, der direkt vor seinem Schreibtisch stand. Der Kerl war breitschultrig, kompakt, muskulös. Die Art, wie er sich bewegte, ließ ihn wie einen Kampfsportler aussehen, oder wie den Soldaten einer Spezialeinheit. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jeans und einer Lederjacke. Er hatte kurzes, dunkles Kraushaar, eine platte Nase und kleine, weit auseinanderstehende Augen, in denen es tückisch funkelte.

Der zweite Mann, der etwas seitlich stand, überragte den Lederjacken-Typ um gut einen halben Kopf, war aber nicht weniger athletisch und muskulös. Er hatte ein rundes, glattrasiertes Gesicht, das nicht gerade schön genannt werden konnte, und zurückgekämmtes, blondes Haar. Er trug eine graue Jeans, einen schwarzen Rollkragenpullover und eine Lederjacke. Durch die enganliegende Kleidung war ersichtlich, dass an seinem Körper keine Unze Fett zu viel war. Beide Männer waren nicht viel älter als dreißig Jahre.

Doblinger merkte, dass er eine Gänsehaut bekam. Mist! Scheiße! Wer hatte es auf mich abgesehen, überlegte er krampfhaft.

„Was wollen Sie von mir?», fragte Doblinger und versuchte Selbstbewusstsein auszustrahlen. „Wie können Sie es wagen, hier einzudringen? Das ist Hausfriedensbruch!»

„Du wirst nur reden, wenn ich du gefragt wirst!», fauchte der Blonde.

Doblinger stand auf und ging um seinen Schreibtisch. Er positionierte sich vor den Blonden und sagte: „Wie können Sie es wagen …»

Er wollte noch etwas hinzufügen, kam aber nicht mehr dazu, da der Blonde in diesem Moment einen kurzen Haken abzog, praktisch ansatzlos. Der Schlag landete in Doblingers Magenregion, hart und gezielt. Ein stechender Schmerz durchzuckte ihn. Er war ihm zumute, als bekäme er keine Luft mehr. Er brach in die Knie.

„Schlecht im Nehmen, was?», höhnte der Blonde, packte Doblinger am Kragen und zerrte ihn vom Boden hoch.

Doblinger presste beide Hände in die Magengrube und rang nach Luft. Es zeigte sich, dass er damit genau das Falsche tat. Der Blonde schlug zu, zweimal kurz hintereinander.

Doblinger ging erneut zu Boden. Er winkelte instinktiv den Ellenbogen um seinen Kopf, aber der blonde Hüne ließ sich davon nicht beeindrucken und nutzte die Gelegenheit, dem angeschlagenen Gegner noch eine zu verpassen.

Doblinger kam mühsam wieder auf die Beine. Er wusste, dass er keine Chance gegen den Blonden hatte, war aber nicht bereit, sich ohne weiteres zusammenschlagen zu lassen. Der Blonde sollte dabei auch einige Blessuren davontragen. Er sollte merken, dass er sich den Falschen ausgesucht hatte

Doblinger schlug zurück!

Er versuchte es jedenfalls. Aber schon nach dem ersten Schlag merkte er, wie aussichtslos es war, den Blonden treffen zu wollen. Der Bursche verstand sein Handwerk. Er tänzelte zurück, wich aus, hielt die Deckung geschlossen und ließ Doblinger wie einen blutigen Anfänger aussehen.

Hinzu kam, dass Doblinger noch an den Folgen der ersten Niederschläge litt. Seine Versuche waren ohne Saft und Kraft. Dafür kamen die Treffer seines Gegners hart und präzise. Doblinger taumelte. Vor seinen Augen drehten sich rote Kreise. Er verteidigte sich, er versuchte es jedenfalls, aber sein Hass wurde rasch von einer wilden Panik abgelöst, von der Angst nämlich, dass der andere ihn töten könnte.

In diesem Moment spürte Doblinger kaltes Eisen an seiner Stirn. Der zweite Bursche war neben ihn getreten und hielt ihm den Lauf einer Pistole an den Kopf.

„Du bleibst jetzt schön ruhig, du erbärmlicher Wicht. Hast du das verstanden?»

Doblinger nickte. Seine Kräfte waren sowieso geschwunden. Er hätte sich nicht mehr wehren könnten.

„Bei der kleinsten Bewegung bekommst du eine Kugel in den Kopf. Ich habe kein Problem damit, ein Arschloch wie dich zu beseitigen. Hast du das begriffen?»

„Ja.»

Doblinger nickte erneut und fühlte sich beschissen. Plötzlich erkannte er die Schönheit und den Wert eines menschlichen Lebens. Er wollte nicht sterben. Er war doch reich und attraktiv. Es gab noch so viele Dinge, die er tun und erleben wollte.

Der blonde Gorilla, der ihm die harten Schläge verpasst hatte, ging vor Doblinger in die Knie und öffnete seine Hose.

„Was habt …», begann Doblinger wurde aber sofort unterbrochen.

„Ich sagte, du sollst ruhig stehen bleiben und dein Maul halten, Arschloch», fauchte der Typ, der ihm die Pistole an den Kopf hielt.

Doblinger nickte. Er spürte, wie der Blonde seine Hose öffnete und herunterzerrte. Nun war sein Unterleib entblößt. Doblinger blickte nach unten. Sein Penis lag müde und geschrumpft auf dem Hodensack. Er schnappte nach Luft, als die kräftigen Finger des Blonden seinen Pint berührten.

Was hatte der Mann vor? Doblinger war ratlos. Wollte der Blonde seinen Penis verletzten oder verwöhnen?

Der Gorilla nähert sich mit seinem Gesicht. Seine Zungenspitze berührt den Peniskopf. Als Doblinger sich instinktiv wegdrehen wollte, verstärkte sich der Druck des kalten Eisens an seiner Stirn. Sofort verharrte Doblinger in seiner Bewegung.

Die Zungenspitze des Blonden schlug mehrfach gegen Doblingers Eichel, schnell, gezielt, wie feuchte kleine Attacken. Dann führte er sein Zungenende an den Schwanzansatz und strich mit der langsam die Unterseite entlang. Der Mann wusste, was er tat, und er machte es sehr gut.

Ein unerwartetes Wohlgefühl durchzuckte Doblinger. Sein Penis füllte sich mit . Das konnte doch nicht sein! Es war ein Mann, der mich verwöhnt, dachte Doblinger. Er hatte nichts gegen Homosexualität, jeder Mensch sollte Leben wie er wollte, solange es nicht ihn betraf. Kein Mann hätte freiwillig seinen Schwanz berühren dürfen. Eher hätte Doblinger dem Burschen, der es versucht hätte, die Zähne ausgeschlagen. Aber jetzt lag die Situation anders. Er konnte sich nicht wehren. Die Pistole an seinem Kopf verhinderte jede freie Wahl.

So verhielt er sich regungslos, hütete sich, allzu laut zu atmen, während die Zunge des Mannes sein Werk fortsetzte. Die Spitze beschrieb winzige Kreise auf seinem geschwollenen Fleisch, größere Kreise, dann kleine Achter.

Doblinger schnappte nach Luft, als die Zungenspitze des fremden Mannes das empfindliche Ende seines Schwanzes umzingelte. Dann wurde seine Zunge weicher und sie koste ihn mit der samtigen Wulst. Er lutschte die Seiten ab, den oberen Teil, die Spitze, seine herumwirbelnde Zunge ließ keinen Millimeter unberührt, sie kringelte sich wie eine verrückt gewordene Schlange über Doblingers angespannte Haut.

Der Blonde verteilte reizende Küsse, seine Lippen nippelten leicht, fuhren aufwärts, bis sie sich auf seinen Schwanz stellten. Der Mund des Mannes ging auf.

Doblinger zitterte, als er den fremden heißen Atem auf seiner mittlerweile komplett steifen Erektion spürte. Dann schloss sich der Mund über seinem heißen Fleisch. Der Blonde umschloss zunächst das Schwanzende und bearbeitete die Eichel mit den Lippen, während sich die Zungenspitze in das kleine Loch drückte.

Dann bewegte der Blonde den Kopf nach vorne, wobei seine heißen, engen Lippen den Schwanz immer tiefer umschlossen, bis er ihn schließlich vollends verschluckt hatte, das heißt, der ganzen Länge nach in den weichen, feuchten Schmelzofen seines Mundes eingefahren hat.

Doblinger bekam in diesem Moment nicht mit, dass der Gorilla mit der Pistole sich zwei Schritte zurückzog. Er holte ein Handy hervor und filmte alles. Ein Kurzvideo, wie der Immobilienmogul Dr. Bernd Doblinger von einem Mann geblasen wurde!

Der Blonde wurde schneller. Er schien so, als wollte er Doblinger den Lebenssaft aussaugen. Sein Kopf schob sich unablässig vor und zurück.

Das kann kein Mann eine längere Zeit aushalten. Doblinger spürte, wie er von einem heftigen Orgasmus überrollt wurde. Wie ein Zug auf den Gleisen, laut, ratternd und kraftvoll. Das Sperma schoss durch den Schaft und explodierte tief im Rachen des Mannes. Der Blonde saugte und schluckte, bis es nichts mehr in Doblinger gab, dass er aussaugen konnte.

Dann richtete sich der Blonde auf, leckte sich über die Lippen und grinste Doblinger überheblich an.

„Und nun, Freundchen hörst du mir zu, ja?», fauchte der Bursche mit der Pistole in der Hand.

Doblinger versuchte etwas zu erwidern, brachte aber nur ein kraftloses Kopfnicken zustande. Die eingesteckten Schläge und der eben erfolgte Höhepunkt hatten seinen Körper und seinen Geist geschwächt.

„Wir sind die persönlichen Schutzengel von Amelie Wildschütz. Der Name sagt dir etwas, ja?»

„Äh …»

Der Blonde holte aus und schlug die rechte Faust in Doblingers Magen, der unverzüglich stöhnend in die Knie sank.

„Du antwortest nur mit Ja oder Nein! Klar?»

„Ja.»

„Also, du kennst Amelie Wildschütz?»

„Ja.»

„Du erpresst Amelie Wildschütz. Richtig?»

„Äh …»

Der nächste Faustschlag traf Doblingers Kopf. Er sah nur noch bunte Sterne und kippte rücklings auf den Boden.

„Antworte!»

„Ja.»

„Damit ist ab sofort Schluss! Klar?»

„Äh …»

Nun trat der Blonde mit seinem Fuß in Doblingers Bauch. Der Mann wälzte sich schmerzverzerrt auf dem Boden.

„Hast du es begriffen?»

„Ja», stöhnte Doblinger.

„Du wirst Amelie Wildschütz niemals wieder kontaktieren, besuchen, anrufen, sexuell missbrauchen oder von anderen Männern ficken lassen. Klar?»

„Ja.»

„Du wirst uns jetzt sofort die Beweise aushändigen, die du gegen Amelie Wildschütz besitzt. Wir sprechen von und Filmen.»

„Äh …»

Der nächste harte Fußtritt traf Doblinger in den entblößten Unterleib. Der Schmerz explodierte in seinem Kopf, er sah nur noch Schwärze. Es dauerte einige Sekunden, bis er wieder einen halbwegs klaren Blick hatte.

„Wo sind die Fotos und Filme?»

„In meinem Safe.»

„Öffne den Safe!»

Der Blonde packte Doblinger und zerrte ihn auf die Füße. Doblinger stolperte zur rechten Wand. Er nahm ein Gemälde vom Haken. Dahinter befand sich ein eingebauter Wandsafe, den er mit einer Zahlenkombination öffnete. In einem braunen Umschlag befanden sich die Fotos und Filme, die er gegen Amelie Wildschütz als Druckmittel verwendet hatte.

Der Blonde riss ihm den Umschlag aus der Hand.

„Wir haben gerade ein hübsches Video gemacht, wie ein Mann deinen Schwanz bläst. Wir werden das Video Online stellen und den Dr. Bernd Doblinger als Schwuchtel outen!»

„Nein, bitte nicht.»

„Dann wiederhole ich nochmals: Wenn du jemals wieder in deinem Leben Kontakt zu Amelie Wildschütz aufnimmst, werden wir zurückkommen und dir Schmerzen zufügen, die du dir nicht vorstellen kannst! Außerdem landet das Video im Internet!»

„Ich werde die in Ruhe lassen», flüsterte Doblinger.

„Gut. Du sollst dich an dein Versprechen erinnern!»

„Hä?»

„Halt´s Maul», fauchte der Blonde, trat vor Doblinger und schlug ihn in den Bauch. Als nächstes folgten einige gezielte Faustschläge gegen den Kopf. Die Nase und der Kiefer des Unternehmers brachen. Schmerz und Angst verdichteten sich zu einem roten, wallenden Nebel, der endlich, nur wenige Sekunden später, von einer tiefen Bewusstlosigkeit abgelöst wurde.

Dr. Bernd Doblinger würde diese Warnung niemals vergessen!